Die Übersetzung könnte auch heißen 19 von 94 Tore, oder 11 und dann nur 8 Dinger gegen den Tabellenzweiten beziehungsweise die Speefüchse. Doch der Reihe nach:

Am 24.Februar waren wir zu Gast bei den Reformationsbrötchen und hatten laut der Spielansetzung auch das 1. Spiel und dazu auch noch ein Heimspiel in der „wunderschönen“ Stadt Magdeburg. Wir waren auf die Sekunde pünktlich und warteten nur darauf, den Semmeln zu zeigen, wie Unihoc gespielt wird. Unser Gegner rief spätestens nach der unverschämten Frage: „Sind das alle?“ danach. Trotzdem klärten wir sie auf, dass mit 3 Spielern immerhin schon 50 % unserer Mannschaft anwesend waren. Gegen eine offensivschwache Mannschat (nur 39 Tore in 5 Spielen) wurde gewürfelt, wer in die Goaliemaske beißen darf. Im Vergleich, wir hatten bis dahin unsere gegnerischen Tormänner zum 20-maligen Ball holen geschickt. Schade, im Endeffekt traf es unseren Einhandspieler. Nach ganzen 664 Sekunden nahm er doch wieder mal beide Hände und ganz traurig nahm er dann mit nur einer Hand den Ball aus den Maschen.
Wir befassten uns gedanklich noch mit Neruda´s ihrem, der A2, der A14 und dem nicht vorhandenen Catering und durften nach 2 Dritteln weitere 8 Schrippen aus unserem Tor holen … und sie waren am Ende. Das heißt eine Auszeit gegen den 6-fachen kleinen Muck. Wir hörten es nur bitter kratzen. Kein Wunder, wenn Du auf dem Zahnfleisch zur Bank kriechst. Jetzt wollte jemand geiler Mann des Spieltages werden. In seinem erst 2. Saisonspiel legte er 2 Assists und 1 Tor nach. An den steinharten Brötchen bissen sie sich die Zähne aus und verloren das für uns entscheidende letzte Drittel mit 3 zu 2.

Partisan Connewitz - WSG Reform Magdeburg e.V 3:11

Floor Fighters Chemnitz - SV Chemie Genthin 6:2

GEILER MANN DES SPIELTAGES WAR TORSTEN RADECK.

8 Tage später…

Es schlägt 11 Uhr und der letzte Partisan betritt die Arena. Im gleichen Moment fällt die Münze, die unseren heutigen Aushilfsgoalie festlegt, aufs heilige Parkett. Torsten Macht gibt heute den Hüter des Netzes und macht seinem Namen alle Ehre. 60 Minuten Top – Leistung und damit holt er verdient die beliebte Partisan – Trophäe „ Geiler Mann des Spieltages “.
Los ging`s – Traumpass unseres 1 Handspielers auf Beckham – Tor 1
Beckham paßt auf den jüngsten Partisan – der zieht eine saubere Linie ins Netz - Tor 2.
Die 18. Minute läuft, wir führen 2:0. Wenn man seinen Gegner so vorführt, kommt bei uns wie immer Leichtsinn ins Spiel. Man passt sich der schlechten Leistung an und schneller als gedacht, wendet sich das Blatt. Mit 2 mehr als glücklichen Anschlusstreffern sicherte sich Genthin ein Unentschieden bis zum Ende des 2.Drittels. 2:2.
Glück hatten sie also unsere Waschbären, aber auch einen Schiri, der wohl größere Ohren als Augen hatte. Im 3. Drittel liegen wir 2:6 zurück, der gefürchtete Kampfgeist der Partisanen erwacht, der Druck der Rivalen wächst. Plötzlich – 2 Minuten Strafe auf Zuruf - Naja.
Wir sind ja nicht nachtragend und beantworten solche Dinge mit spielerischer Klasse. Kaum steht unser Straftäter wieder auf dem Feld, schenkt er dem Genthiner Goalie, mit dem verwirrenden Namen D. Sturm, hinterrücks einen in die Maschen.
Gereicht hat`s am Ende leider auch nicht.

Partisan Connewitz - SV Chemie Genthin 3:8

Unihockey Merseburg e.V. - CFC Leipzig 3:14

Ein Kommentar zu “Nicht 3, sondern nur 2 Dinge auf einmal…”

  1. Eschi Meint:

    und ich war nicht da…. :-( verdammt!

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