6 Freunde

14. Oktober, 2009


In diesem Jahr treffen unsere 6 Spielfreunde auf 5 Truppen aus unserem Bundesland, die versuchen, sich mit uns zu messen. Robi hat sich wieder gegen ein Zusammentreffen mit unseren Freunden vom SV Schatzi und den Reformationsbrötchen ausgesprochen. In der Staffel 2 treffen sich die Bands aus SA. In unserer Vorbereitung kam die Rautecombo unseres Nachwuchses der II. Garde etwas zu früh. Eigentlich wurde der Pokalgegner der 1. Runde als Hallenflitchen und Ballholer ausgelost. Wie diese Truppe dazu, sich Vizemeister zu nennen war oder ist uns ein Rätsel. Schließlich wird Dame und Halma woanders ausgetragen. Wir wollen Euch mal die 5 Combos der Spielsaison 2009/10 vorstellen:

Am Meisten freuen wir uns auf die mit der ROTEN LATERNE im Gepäck, sich gleich ins Trainingslager begaben. Die Jungs um die wilde Anne, Patti, Rofl, Keiler, Grinsekater bis zum Patrick Banana zogen sich in einen vollausgestatteten Konferenzraum samt Powerpoint-Präsentation und Flipchart zurück, um sich mit modernster Schattenspieltechnik auf ihre neuen Angriffskombinationen einzustellen. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1118. Seitdem wurde das Abwehrspiel sträflich vernachlässigt und daran wird auch das Lager nichts ändern, oder Elvis?

Nachdem der Gemeinde in diesem Jahr der Titel Weltkulturerbe entzogen wurde, hat Reinhold Messner nach seiner 18. Gipfelbesteigung  eine schlagkräftige Mannschaft unter die Waldschlösschenbrücke um sich geschart. Stramm, wie eine 280 jährige  Rotbuche stehen die Recken nun da, um nicht nur den verlorenen vergangen Titel der Saison 2008/09 zurück zu holen.

Im Gegensatz zur minderbebrückten Elbestädtergemeinde besitzt die Stiefelstadt mehr als nur 3,5 Brücken und hat keine Probleme mit der UNICEF. Hoffentlich sind die Stockschläger genauso beweglich, wie ihr hölzernes Vorbild. Hoffen wir, dass es mit der Zauberei des Mirakelmannes reicht, um hinter den 7 Brücken etwas Licht zu sehen.

Die Kolonie am Adelsberg wurde am 6. Oktober 1912 eröffnet. 30 Jahre im Besitz der Familie Arnold, fährt man nun mit der Buslinie 66 ins Sternmühlental, um dort unbekannten „Erinnerungen an die Schulzeit“ zu lauschen:

In einer denkbar schlechten Zeit
hieß es für die Kolonie Adelsberg: Es ist soweit!
Es galt 8 Jahre Schulbank drücken
und uns’re Gegner zu beglücken!

Die jungen Herren ließ man los.

Mit langen Strümpfen und kurzer Hos.

 

Aus III mach II: Auch in dieser Saison steht den ehemaligen wilden Raubkatzen der Angstschweiß im Nacken. Die Großwildjäger der 2. Bundesliga mutierten zu Schmusekätzchen, die sich nun mit regionaler Beute zufrieden geben. Doch wie man inzwischen weiß: Kätzchen gehören an die Leine, bevor die Partisanen in der Halle ihre Stadtkarabiner auspacken.

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