2008/2009 - das war‘s

16. Februar, 2009

Nur ein Sieg aus zwölf Spielen reichte dann doch nicht ganz für die Play-Offs, aber der vereinsinterne Trend zeigte zum Saisonende bei Partisan nach oben. Einige Neu-Lizensierungen haben dafür gesorgt, dass sich die Mannschaft neben seinen sechs Feldspielern vermehrt auch in der luxuriösen Situation befand, häufiger auf Auswechselspieler zurückgreifen zu können. So konnte abgestellt werden, dass Partisan vor allem im letzten Drittel noch mehr Geschenke verteilt, als in den beiden vorangehenden. Das zeigte sich besonders im letzten Punktspiel der Saison gegen das Team vom SSC Leipzig III, das zwar 11:2 gewann, aber im letzten Drittel nur drei Tore erzielen konnte. Wenn man bedenkt, dass Partisan bereits am Vortag in Döbeln gegen Döbeln viel Kraft und Schweiß für ein 4:12 aufopferte, ist diese Tatsache umso bemerkenswerter.
Dass Partisan am vergangenen Wochenende nur sechs Tore erzielte, ist weniger ein Zeugnis für gute Abwehrreihen beim Gegner, sondern beweist vielmehr eine Schwäche im Abschluss. Man erarbeitete sich zahlreiche Chancen, ließ diverse Abwehrspieler alt aussehen, aber scheiterte entweder am Goalie, semmelte vorbei, oder traf schlicht den Ball nicht (richtig).
Nichtsdestotrotz hat Partisan im Kampf gegen die rote Laterne vorgelegt und Schadensbegrenzung betrieben. Da Zwickau am Sonntag 2:18 verlor, müssen sie im letzten Spiel mindestens einen Punkt gegen die Döbelner Mannschaft holen. Diese kämpft ihrerseits noch um die Teilnahme an den Play-Offs; es wird somit noch schwerer für Zwigge, nicht als Schlusslicht die Saison zu beenden. Partisan wird dieses Spiel mit Interesse verfolgen, auch wenn man bereits in die viel zu lange “Sommerpause” gegangen ist. Man wird zudem in den kommenden Monaten die eine oder andere Gelegenheit nutzen, um bei Turnieren auf sich aufmerksam zu machen. Ein Höhepunkt wäre ein Auflaufen in Riga im August, aber das steht noch in den Sternen.

Wir danken den Zuschauern und Spielerkollegen, die uns anfeuerten und einige der 54 Partisanen-Tore beklatschten; dem UHC Döbeln, dessen tolle Sporthalle nach vier Besuchen in dieser Saison schon zur gefühlten Heimstätte der Connewitzer wurde und hoffen, dass im Herbst wieder alle Mannschaften mit von der Partie sind.

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