Hartes Pokallos

20. September, 2009

Da der 20kg schwere Bharata-Pokal ein Wanderpokal ist, sollte er seinem Namen auch alle Ehre machen und nach dem 16. Mai 2010 - also nach den nächsten Final4 - woanders hinwandern. Am besten natürlich zu uns, aber bereits in der ersten Runde wartet ein erstklassiger Gegner. Die Paarung lautet:

Partisan Connewitz - MFBC Löwen Leipzig.

Termin:  Am 27. September 2009 um 17 Uhr  

Samstag 26. September; 19.30 Uhr = neuer Termin!!

…in der Brüderhalle.

Die Favoritenrolle wird an diesem Wahlsonntag Samstag klar beim amtierenden Vizemeister liegen, aber wir werden alles Mögliche unternehmen, damit dieses Spiel für das Gastteam kein Spaziergang wird. Der Pokal hat nicht umsonst auch seine eigenen Regeln. Zudem werden wir bereits Anfang September bei den GFO das Favoritenärgern erproben.

In der zweiten Runde wartet auf den Gewinner der SC DHfK Leipzig. Das bedeutet, dass nach den ersten beiden Pokalrunden nur noch eine von drei Leipziger Mannschaften am Pokalgeschehen teilnehmen kann.

Mit dem dritten Platz in der Gruppenphase steht Partisan Connewitz bei den diesjährigen GFO in einer Reihe mit Berlin, Grimma und Giboni Dubrovnik (alle Vorrunden-Gruppen-Dritter). Die einfachere Ausgangsposition dafür haben wir nicht gewollt ( wir amüsierten uns in der Vierergruppe). Gerne hätten auch wir eine Fünfergruppe erwischt, aber leider reichte es nur für drei Rivalen. Und das waren gleich ziemlich harte Brocken:

- AH Innebandy (CZ), Vorjahresfinalist und Sieger von 2007 - 2:9 Niederlage in der Kleinen Arena.

- SC DHfK Leipzig,        Finalist 2007                                  - 1:6 Niederlage in der Brüderhalle.

Eine bessere Platzierung als Rang 3 und damit in die Finalrunde einziehen…schwierig. Sozusagen haben wir das Maximalziel erreicht. Obwohl: Am Ende müssen wir uns beim “CFC” für die Schützenhilfe bedanken. Sie schenkten Gorzów ordentlich ein und vermiesten ihnen das Torverhältnis. Im direkten Vergleich gegen die Polen reichte es für uns nämlich „nur“  zu einem 3:3, was dem Publikum aber gefallen haben dürfte. Besonders das unfreiwillige Kopfballtor von Ville ins eigene Netz, was die Schiedsrichter zuerst mit 2 Minuten und “kein Tor!” ahndeten, aber nach einer kurzen Diskussion untereinander auf “Tor!” entschieden (ohne Zeitstrafe), sorgte für den 3:3 Endstand, für Gesprächsstoff auf den Rängen und für Ernüchterung auf dem Feld.

Wie hoch dieser eine Punkt aus den GFO einzuordnen ist, wissen wir nicht. Über den Unihockeyverein Gorzów finden sich im Internet keine nützlichen Informationen. Auch über AH Innebandy (Alcoholics Innebandy) konnte man lediglich ein paar „interessante Partyfotos“ recherchieren, die seit kurzem aber nicht mehr abrufbar sind. (Zufall?)

Was wir wissen ist, dass die #29 von AH Innebandy, trotz gegenteiliger Behauptungen, Tore schießt (O-Ton von einem unserer zwei CFC-Gastspieler alias Torsten H. kurz nach dem Anpfiff: „Den 29er müsst ihr nicht decken, der schießt keine Tore“.  Nach nur 30 Sekunden stand es 0:1 gegen uns. Torschütze: #29).

Da unsere Homepage-Software etwas verstaubt ist, wird hier auf visuelle Ausschweifungen verzichtet. Tolle Bilder (von uns) sieht man z.B. auf [url=http://www.unihockey-portal.de]dieser Seite[/url].

Pl  /   Mannschaft  /    Tore   / Pkt.
1 AH Innebandy          20 : 8   9
2 SC DHfK Leipzig       24 : 8   6
3 Partisan Connewitz   6 : 18   1
4 Gorzow PL               7 : 23   1

Unter Sachsen-Anhaltern

13. Mai, 2009

Zitat von www.unihockeynight.de:

„Nach einer Teilnahme 2007 wird Partisan Connewitz 2009 wieder auf der Magdeburger Unihockeynight vertreten sein und vielleicht nach seinem starken Auftritt vor zwei Jahren wieder für eine Überraschung sorgen können.“

Samstagmorgen um 5 Uhr in Magdeburg: Neun Partisanen und eine Partisanin treten nach fünf harten Spielen voller Stolz die Heimreise von der Magdeburger Unihockeynight an. Im Gepäck haben wir diesmal zwar keinen Pokal, aber immerhin einen vierten Platz, der bei diesem hochklassigen Teilnehmerfeld sehr respektabel ist und ebenfalls als kleine Überraschung gewertet werden kann.
Das Turnier hätte nicht besser beginnen können. Eine glückliche Gruppenauslosung bescherte uns, an Stelle von Gegnern wie Wernigerode oder Weißenfels, zunächst die „dbb – Jugend“ und den SV Chemie Genthin, der uns den ganzen Abend (bis auf 20 Minuten) lautstark unterstütze. Vielen Dank auch für den Verleih der Knie- und Schienbeinschoner - das wäre hart geworden! Komplettiert wurde unser Gruppenquartett durch den Vorjahressieger UHC Elster, gegen den wir auch zuerst ran mussten.
Nach einem schnellen Gegentor war Schlimmes zu befürchten, doch Partisan spielte im Verlauf gut mit und egalisierte zweimal die Führung der Zweiligamannschaft. Unter den Torschützen war auch unser Ex-Goalie Marcus, der sein erstes Tor für den Verein schoss. Doch der UHC Elster schlug zurück. Spät, aber konsequent verwandelten sie in der zweiten Spielhälfte vier weitere Treffer, denen Partisan nichts mehr entgegenzusetzen hatte. 2:6 der Endstand.
Es mussten also die beiden kommenden Spiele gewonnen werden, um den Halbfinaleinzug zu schaffen. Nachdem dies gegen die dbb- Jugend recht souverän mit 5:0 gelang, kam es im für uns letzten Gruppenspiel gegen Genthin zum Kampf um das letzte Halbfinalticket. Es war ein Spiel, das zwei Sieger verdient gehabt hätte. Doch es konnte nur einen geben und ohne unseren überragend spielenden Goalie wären das wohl auch die Orange-Schwarzen geworden. So aber hielt Jens das 2:1 fest und ebnete den Weg zum Halbfinalduell gegen den Erstligaaufsteiger Wernigerode.
Der Sieger der Gruppe A ließ Wernigerode II, Weißenfels II und WSG Reform Magdeburg hinter sich. Nach Spielanpfiff wurde schnell klar, dass auch Partisan kein Hindernis für die Red Devils sein würde. Aber immerhin konnten wir den Harzern zwei Gegentore mit auf ihren Weg in die erste Liga geben. Resultat: 2:5 und ein Wiedersehen mit unserem Auftaktgegner UHC Elster im Spiel um Platz 3. Den haben wir ihnen dann großzügig mit 0:6 überlassen, um die Elsteraner nach ihrem Halbfinal-Aus im Penalty-Schießen gegen Wernigerode II nicht noch trauriger zu machen.
Blieb noch das 18. und letzte offizielle Spiel aka Finale, das die beiden tschechischen Schiedsrichter pfeifen mussten: Wernigerode gegen Wernigerode (mit dem besseren Ende für Wernigerode I). Glückwunsch!

2008/2009 - das war‘s

16. Februar, 2009

Nur ein Sieg aus zwölf Spielen reichte dann doch nicht ganz für die Play-Offs, aber der vereinsinterne Trend zeigte zum Saisonende bei Partisan nach oben. Einige Neu-Lizensierungen haben dafür gesorgt, dass sich die Mannschaft neben seinen sechs Feldspielern vermehrt auch in der luxuriösen Situation befand, häufiger auf Auswechselspieler zurückgreifen zu können. So konnte abgestellt werden, dass Partisan vor allem im letzten Drittel noch mehr Geschenke verteilt, als in den beiden vorangehenden. Das zeigte sich besonders im letzten Punktspiel der Saison gegen das Team vom SSC Leipzig III, das zwar 11:2 gewann, aber im letzten Drittel nur drei Tore erzielen konnte. Wenn man bedenkt, dass Partisan bereits am Vortag in Döbeln gegen Döbeln viel Kraft und Schweiß für ein 4:12 aufopferte, ist diese Tatsache umso bemerkenswerter.
Dass Partisan am vergangenen Wochenende nur sechs Tore erzielte, ist weniger ein Zeugnis für gute Abwehrreihen beim Gegner, sondern beweist vielmehr eine Schwäche im Abschluss. Man erarbeitete sich zahlreiche Chancen, ließ diverse Abwehrspieler alt aussehen, aber scheiterte entweder am Goalie, semmelte vorbei, oder traf schlicht den Ball nicht (richtig).
Nichtsdestotrotz hat Partisan im Kampf gegen die rote Laterne vorgelegt und Schadensbegrenzung betrieben. Da Zwickau am Sonntag 2:18 verlor, müssen sie im letzten Spiel mindestens einen Punkt gegen die Döbelner Mannschaft holen. Diese kämpft ihrerseits noch um die Teilnahme an den Play-Offs; es wird somit noch schwerer für Zwigge, nicht als Schlusslicht die Saison zu beenden. Partisan wird dieses Spiel mit Interesse verfolgen, auch wenn man bereits in die viel zu lange “Sommerpause” gegangen ist. Man wird zudem in den kommenden Monaten die eine oder andere Gelegenheit nutzen, um bei Turnieren auf sich aufmerksam zu machen. Ein Höhepunkt wäre ein Auflaufen in Riga im August, aber das steht noch in den Sternen.

Wir danken den Zuschauern und Spielerkollegen, die uns anfeuerten und einige der 54 Partisanen-Tore beklatschten; dem UHC Döbeln, dessen tolle Sporthalle nach vier Besuchen in dieser Saison schon zur gefühlten Heimstätte der Connewitzer wurde und hoffen, dass im Herbst wieder alle Mannschaften mit von der Partie sind.

Rote Laterne abgegeben

9. Februar, 2009

Wer meinte, dass Partisan ein Jahresabo auf den letzten Tabellenplatz gebucht hat, der muss nach diesem Wochenende eines Besseren belehrt werden. Mit 11:4 wurden die Liganeulinge aus Zwickau aus der Halle gefegt. Diese verloren aufgrund ihres schlechteren Torverhältnisses zudem noch den sechsten Platz in der Tabelle und sind nun Inhaber der roten Laterne.

Nachdem Connewitz beim Hinspiel gegen bis dato in weißen T-Shirts spielende Zwickauer noch den kürzeren zog, machte man es im Rückspiel am Samstag besser und konnte gleichzeitig den ersten Liga-Sieg seit dem 18.12.2005 erringen (6:5 gegen Chemnitz II). Weite Teile war man die spielbestimmende Mannschaft, nutzte aber im ersten Drittel nur eine der zahlreichen Torchancen. So drehte Zwickau kurz vor Ende des ersten Drittels auf, und verwandelte doppelt zur 2:1 Führung. Partisan musste mit einem Rückstand in die Pause, zeigte aber Moral und antwortete nach Wiederanpfiff prompt mit zwei schnellen Toren zur erneuten Führung. Wie René den Pass von Frank so direkt, perfekt, zielgenau und lässig in die rechte untere Ecke platzieren konnte, um zum wichtigen 3:2 zu erhöhen, weiß er vermutlich immer noch nicht genau.

Dass diese Führung in der Folge nicht mehr bedroht werden konnte, lag auf der einen Seite daran, dass mancher Partisan-Stürmer seine Zielgenauigkeit wieder gefunden hat, und auf der anderen Seite Tages-Goalie Jens die Kohlen aus dem Feuer geholt hat – wenn es denn mal gebrannt hat im eigenen Strafraum. Denn Zwickau ließ bis zur letzten Sekunde nicht locker und lief immer wieder gegen das Partisanen-Bollwerk an, wohlwissend, dass im Tabellenkeller in den letzten Spielen jedes Tor zählen kann.