In Dresden nichts zu holen
12. Dezember, 2009
Partisan - TU Dresden 1:4 (0:1;0:1;1:2)
Nach dem spannenden und lange Zeit offenen Hinspiel fuhr Partisan an diesem Wochenende wieder nach Dresden, um erneut gegen die schwarz-gelben der TU anzutreten. Im Rückspiel musste man nun auf einige Spielergrößen verzichten, die aktuell fernab in Indien, Schweden, Namibia und Bayern verweilen. Das machte die Aufgabe nicht leichter, siegreich aus der Partie zu gehen. Zu allem Übel durchkreuzte ein Stau auf der A14 alle guten Vorsätze eines geschlossenen und pünktlichen Erscheinens zu nichte. So war erst lange nach dem Spiel ein gemeinsames Aufwärmen in der Dresdner Innenstadt am Glühweinstand möglich und unser Goalie konnte mal wieder erst während des Spiels eingeschossen werden.
Er trägt aber am wenigsten Schuld an dieser Niederlage. Vielmehr waren es individuelle Aussetzer und schlechtes Passverhalten in der Abwehr, dass den Gegner immer wieder ins Spiel brachte. Auch nach vorn passierte nicht soviel. Der Dresdner Goalie wurde nur selten geprüft. Zwar tauchte man öfters vor dem Tor der Dresdner auf und umkreiste es, aber einen guten Abschluss blieb man den mitgereisten AnhängerInnen oft schuldig. Das Ehrentor für die Leipziger schoss der hallesche Neuzugang Arwed mit einem Zorro Move.
“Glücklicherweise” ist die Dresdner Mannschaft, die nebenbei bemerkt vor drei Wochen ein 4:14 gegen Döbeln kassierte, nicht mehr das gleiche Team, das in der Vorsaison die Staffel gewonnen hat. Die Mannschaft von damals hätte sich nicht so oft bitten lassen und unsere Geschenke häufiger angenommen. Dann wäre auch unsere Niederlage in Richtung zweistellig gegangen. Ironie der Geschichte ist, dass es ein ehemaliger Spieler des UV „2:4“ Zwigge war, der mit einem Doppelpack unsere jüngste Niederlage herbeiführte.
Bis zur nächsten Möglichkeit der Revanche werden noch viele Monde ins Land gehen. So lange bleibt nur die Hoffnung, die (Mixed-)Mannschaft(en) des USV bei diversen Turnieren zu ärgern (Gummibären) oder zu infiltrieren (Bandenschubser). Glückwunsch nach Dresden für den Sieg und danke für die Schoko-Weihnachtsmänner und die Weihnachtsmarktbegleitung /-führung. So gesehen gab es letztendlich doch einiges zu holen im Elbflorenz.
1. Saisonsieg
21. November, 2009
Partisan Connewitz - UV Zwigge 07 4:2 ( 1:1 ; 2:0 ; 1:1)
Heute kommt der Spielbericht in audiovisueller Form. Meine Sprecherzieherin hat mir geraten, ein wenig zu üben (den „Ton“). Also ist halt keine ARD-Qualität, aber ich hoffe, es gefällt trotzdem ein wenig. Würd das Video gerne ordentlich einbinden, aber mit der alten Software ist mir das nicht möglich. Deswegen zumindest der Link:
http://www.youtube.com/watch?v=1V8M6dDd_9c
…mal nicht die Torschützen, sondern die Leute mit…
Tim W. (Bodenspiel); Dirk V. (sonst. Vergehen);
Respektablen Regio-Auftakt in (den letzten) fünf Minuten vergeigt
1. November, 2009
TU Dresden - Partisan Connewitz 10:5 (0:2,3:0,7:3)
Geiler Mann des Spieltags: MELVIN
Scorer
Zeit Tor Torschütze / Assist
02:36 0:1 Eik Jacob / Torsten Radeck
06:34 0:2 Tim Winzler / Anne Haase
41:50 4:3 Eik Jacob / Stefan Schröter
43:20 4:4 Anne Haase / Eik Jacob
50:28 5:5 Torsten Radeck
Tor in der 54. Spielminute. Das 6:5 für die Dresdner. Der lautstarke Jubel unter den Elbestädtern auf dem Spielfeld und auf der Tribüne verriet, wie offen das Spiel in Richtung Zielgerade ging. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigten die Connewitzer, die nach 269 Tagen ihr erstes Regionalliga-Spiel bestritten, eine überzeugende Leistung: Einem souveränen 2:0! (mit einem soliden Abwehrbollwerk und Chancen zum 3:0) im ersten Drittel folgte zwar ein weniger erfolgreiches zweites Drittel, in dem der Gegner das Spiel zu drehen schien. Doch Partisan blieb dran und glich zu Beginn des letzten Drittels den 2:4 Rückstand binnen zwei Minuten wieder aus. Dass dann ein anschließendes Überzahlspiel nicht nur ungenutzt blieb, sondern sogar im Gegentor mündete, war in dieser Phase doppelt schmerzhaft. So musste erst Papa Radeck die Rolle des abwesenden Vaters übernehmen und getreu dem Motto “unverhofft kommt oft” den Dresdnern noch einen einschenken und damit wieder ausgleichen. 5:5 nach 51 Minuten gegen den Vorjahres-Staffelsieger - lange Gesichter in der Landseshauptstadt, die Sensation lag in der Luft und wurde dann doch kurz und schmerzhaft zerschlagen: Fünf gelb-schwarze Torerfolge in sechs Minuten ließen den Glanz der komplett neu eingekleideten und partiell neu bemannten Partisanen ziemlich schnell verblassen. Das aber nur auf dem Papier. In drei Wochen geht die Reise durch Sachsen in die zweite Runde und dann gilt es, gegen die Zwiggerer die rote Laterne wieder abzugeben.
6 Freunde
14. Oktober, 2009
In diesem Jahr treffen unsere 6 Spielfreunde auf 5 Truppen aus unserem Bundesland, die versuchen, sich mit uns zu messen. Robi hat sich wieder gegen ein Zusammentreffen mit unseren Freunden vom SV Schatzi und den Reformationsbrötchen ausgesprochen. In der Staffel 2 treffen sich die Bands aus SA. In unserer Vorbereitung kam die Rautecombo unseres Nachwuchses der II. Garde etwas zu früh. Eigentlich wurde der Pokalgegner der 1. Runde als Hallenflitchen und Ballholer ausgelost. Wie diese Truppe dazu, sich Vizemeister zu nennen war oder ist uns ein Rätsel. Schließlich wird Dame und Halma woanders ausgetragen. Wir wollen Euch mal die 5 Combos der Spielsaison 2009/10 vorstellen:
Am Meisten freuen wir uns auf die mit der ROTEN LATERNE im Gepäck, sich gleich ins Trainingslager begaben. Die Jungs um die wilde Anne, Patti, Rofl, Keiler, Grinsekater bis zum Patrick Banana zogen sich in einen vollausgestatteten Konferenzraum samt Powerpoint-Präsentation und Flipchart zurück, um sich mit modernster Schattenspieltechnik auf ihre neuen Angriffskombinationen einzustellen. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1118. Seitdem wurde das Abwehrspiel sträflich vernachlässigt und daran wird auch das Lager nichts ändern, oder Elvis?
Nachdem der Gemeinde in diesem Jahr der Titel Weltkulturerbe entzogen wurde, hat Reinhold Messner nach seiner 18. Gipfelbesteigung eine schlagkräftige Mannschaft unter die Waldschlösschenbrücke um sich geschart. Stramm, wie eine 280 jährige Rotbuche stehen die Recken nun da, um nicht nur den verlorenen vergangen Titel der Saison 2008/09 zurück zu holen.
Im Gegensatz zur minderbebrückten Elbestädtergemeinde besitzt die Stiefelstadt mehr als nur 3,5 Brücken und hat keine Probleme mit der UNICEF. Hoffentlich sind die Stockschläger genauso beweglich, wie ihr hölzernes Vorbild. Hoffen wir, dass es mit der Zauberei des Mirakelmannes reicht, um hinter den 7 Brücken etwas Licht zu sehen.
Die Kolonie am Adelsberg wurde am 6. Oktober 1912 eröffnet. 30 Jahre im Besitz der Familie Arnold, fährt man nun mit der Buslinie 66 ins Sternmühlental, um dort unbekannten „Erinnerungen an die Schulzeit“ zu lauschen:
In einer denkbar schlechten Zeit
hieß es für die Kolonie Adelsberg: Es ist soweit!
Es galt 8 Jahre Schulbank drücken
und uns’re Gegner zu beglücken!
Die jungen Herren ließ man los.
Mit langen Strümpfen und kurzer Hos.
Aus III mach II: Auch in dieser Saison steht den ehemaligen wilden Raubkatzen der Angstschweiß im Nacken. Die Großwildjäger der 2. Bundesliga mutierten zu Schmusekätzchen, die sich nun mit regionaler Beute zufrieden geben. Doch wie man inzwischen weiß: Kätzchen gehören an die Leine, bevor die Partisanen in der Halle ihre Stadtkarabiner auspacken.
Klatsche im Pokal
27. September, 2009
Da gibt es nichts schönzureden. Obwohl. Eigentlich schon: Immerhin gibt es ein Tor gegen den MFBC Löwen Leipzig von unserem indischen Topstürmer Nirav und ein Assist von Frank zu verzeichnen.
Ansonsten sahen die 63 Zuschauer (danke!) ein leider sehr einseitiges Spiel mit Gegentoren im umgerechnet Zwei-Minuten-Takt.
Endstand: 1:31 (0:10, 0:6, 1:15)
Und weil das Spiel eine schöne Erfahrung war, sollen hier einmal unsere “Gegner” zu Wort kommen:
“In der ersten Runde des DUB-Pokals standen sich die Löwen Leipzig (Halbfinalteilnehmer der letztjährigen Auflage) und der Regionalligist aus Connewitz gegenüber. Ohne sich eine Blöße zu geben zog der Bundesligist souverän mit 31:1 (10:0, 6:0, 15:1) in die nächste Runde des deutschlandweiten Pokals ein. In diesem Aufeinandertreffen unter klaren Vorzeichen bot sich den Löwen die Möglichkeit, einige Situationen aus dem Training im Spielbetrieb zu rekapitulieren und zu festigen. Zur Freude aller Akteure gab es trotz des hohen Endresultates keinerlei Anzeichen von Frust in den Reihen des Underdogs, sodass die Anwesenden ein sehr faires und stimmungsvolles Spiel ohne Verletzungen zu sehen bekamen. Den Ehrentreffer für die sympathischen Hobby-Spieler zum zwischenzeitlichen 20:1 bejubelten dann folgerichtig alle der knapp 70 Zuschauer auf der Tribüne.” [Quelle: SSC Löwen Leipzig]