Play-Offs nun auch rechnerisch nicht mehr möglich
28. Februar, 2010
Partisan - Floor Fighters Chemnitz II 2:4 (0:1,0:1,2:2)
Das Schielen zum vierten Tabellenplatz hat seit gestern ein Ende. Partisan ist in der „Stadt der Moderne“ mächtig ausgerutscht und verlor gegen eine wenig überzeugende Chemnitzer Mannschaft mit 2:4. Die Floor Fighters waren zu Spielbeginn bereits konditionell angeschlagen, da sie zwei Stunden zuvor mit Mühe und Not den Zwickauern ein 6:5 abringen konnten (mussten). Dennoch geriet Partisan von Beginn an in die Defensive. Vor allem der rutschige Belag machte dem Team zu schaffen. Ehe man sich versah, gingen die ersten beiden Drittel mit jeweils 0:1 verloren ohne dass auf der eigenen Seite großartige Chancen zu verbuchen waren. Dass man zu diesem Zeitpunkt nur mit zwei Gegentoren ins letzte Drittel ging, war auch unserem großartig agierenden Goalie zu verdanken gewesen: Vor zwei Wochen noch als Feldspieler mit einem Nasenbruch die Partie beendet, glänzte Kresse am Samstag als Goalie mit großartigen Paraden und hielt Partisan immer im Spiel. Im letzten Drittel keimte schließlich Hoffnung auf, als Partisan innerhalb weniger Minuten mit zwei Toren zum zwischenzeitlichen Ausgleich kam und das Spiel zu kippen schien. Aber die Freude währte nicht lange, denn Chemnitz kam zurück und schlug gleich doppelt zu.
2:4 nach 60 Minuten und die Gewissheit, dass es in den letzten beiden Spielen nur noch gegen die rote Laterne geht. Zwickau hat sich, gemessen an den Ergebnissen, im Verlauf der Saison erheblich gesteigert und dürfte am 27. März alles daran setzen, die Pleite aus dem Hinspiel gegen uns wettzumachen.
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Hier mal noch zur Abwechslung die Partisan-Torschützen (weil: so viele waren es ja nicht und weil vor allem das zweite Tor so schön war…und für den “Flüchtling”):
1:2 René W.
2:2 Micha G./Daniel W.
Keine Chance gegen Gruppenersten
20. Februar, 2010
UHC Döbeln II – Partisan Connewitz 17:2
Neun Partisanen begaben sich am heutigen Samstag in die Höhle des Döbeln, um beim Gruppenersten irgendwie zu bestehen und sich zumindest halbwegs gut zu verkaufen. Am Anfang gelang das den Connewitzern auch recht gut. Döbeln bestimmte zwar von der ersten Minute an mit erheblich mehr Ballbesitz die Partie, aber dennoch ging Partisan mit 1:0 in Führung. Der UHC ließ in der Folge weitere hochprozentige Chancen ungenutzt und scheiterte entweder an Alu, Melvin oder im Abschluss generell. Dennoch musste unser Goalie im ersten Drittel noch zwei Mal hinter sich greifen. In zweiten Drittel machten die Döbelner ernst und schossen sich mit zahlreichen Treffern Richtung 10:1 Führung.
Diesmal trat der UHC auch vollständig und mit weiteren zwei Wechselblöcken an, sodass das Team konditionell nicht nachließ und am Ende insgesamt 17 Mal eingenetzt hatte. Partisan gelang nur noch ein weiterer Treffer, holte sich beim Spiel zur Abwechslung aber mal keine Zwei-Minuten-Strafe. Am Ende stand das Ergebnis von 17:2 für den Favoriten (Döbeln) im Protokoll.
Keineswegs eine Überraschung. Die eigentliche Überraschung ereignete sich im Spiel davor, wo der bisher punktlose UV Zwigge 07 der zweiten Mannschaft des SSC ein 9:9 Unentschieden abluchste.
Neuerliche Nyderlage
13. Februar, 2010
Partisan - SSC Löwen Leipzig II 2:10
Der Februar geht für Partisan so weiter, wie man im Januar aufgehört hatte - mit Niederlagen. Anfangs konnte das Team noch gegen die Löwen widerstand leisten, die nicht mit dem gleichen Personal aufwarteten wie noch im Hinspiel. Dennoch führten mal wieder Nachlässigkeiten, individuelle Fehler und der fehlende letzte Wille (ich verkneife mir hier das Wortspiel), um das Spiel zumindest spannend bis zum Schluss zu gestalten. Wenn man beim Stand von 1:6 immernoch tief in der eigenen Hälfte steht, dann wirds halt nix.
PS: Mein pers. Eindruck ist, dass wir uns in dieser Saison schonmal mehr gegen eine drohende Niederlage gewehrt haben.
Schlechte Ergebnisse
9. Januar, 2010
SSC Löwen Leipzig II - Partisan Connewitz 22:4
Partisan Connewitz - UHC Döbeln II 7:12
“Schlecht” im zweiten Spiel, weil der Gruppenführende Döbeln nur mit 4 Feldspielern + Goalie angereist ist.
In Dresden nichts zu holen
12. Dezember, 2009
Partisan - TU Dresden 1:4 (0:1;0:1;1:2)
Nach dem spannenden und lange Zeit offenen Hinspiel fuhr Partisan an diesem Wochenende wieder nach Dresden, um erneut gegen die schwarz-gelben der TU anzutreten. Im Rückspiel musste man nun auf einige Spielergrößen verzichten, die aktuell fernab in Indien, Schweden, Namibia und Bayern verweilen. Das machte die Aufgabe nicht leichter, siegreich aus der Partie zu gehen. Zu allem Übel durchkreuzte ein Stau auf der A14 alle guten Vorsätze eines geschlossenen und pünktlichen Erscheinens zu nichte. So war erst lange nach dem Spiel ein gemeinsames Aufwärmen in der Dresdner Innenstadt am Glühweinstand möglich und unser Goalie konnte mal wieder erst während des Spiels eingeschossen werden.
Er trägt aber am wenigsten Schuld an dieser Niederlage. Vielmehr waren es individuelle Aussetzer und schlechtes Passverhalten in der Abwehr, dass den Gegner immer wieder ins Spiel brachte. Auch nach vorn passierte nicht soviel. Der Dresdner Goalie wurde nur selten geprüft. Zwar tauchte man öfters vor dem Tor der Dresdner auf und umkreiste es, aber einen guten Abschluss blieb man den mitgereisten AnhängerInnen oft schuldig. Das Ehrentor für die Leipziger schoss der hallesche Neuzugang Arwed mit einem Zorro Move.
“Glücklicherweise” ist die Dresdner Mannschaft, die nebenbei bemerkt vor drei Wochen ein 4:14 gegen Döbeln kassierte, nicht mehr das gleiche Team, das in der Vorsaison die Staffel gewonnen hat. Die Mannschaft von damals hätte sich nicht so oft bitten lassen und unsere Geschenke häufiger angenommen. Dann wäre auch unsere Niederlage in Richtung zweistellig gegangen. Ironie der Geschichte ist, dass es ein ehemaliger Spieler des UV „2:4“ Zwigge war, der mit einem Doppelpack unsere jüngste Niederlage herbeiführte.
Bis zur nächsten Möglichkeit der Revanche werden noch viele Monde ins Land gehen. So lange bleibt nur die Hoffnung, die (Mixed-)Mannschaft(en) des USV bei diversen Turnieren zu ärgern (Gummibären) oder zu infiltrieren (Bandenschubser). Glückwunsch nach Dresden für den Sieg und danke für die Schoko-Weihnachtsmänner und die Weihnachtsmarktbegleitung /-führung. So gesehen gab es letztendlich doch einiges zu holen im Elbflorenz.