49`52“
21. November, 2006
Asche auf unsere Partisanensterne bzw. eher die Herzen, dass wir uns für die meisterhafte Unterstützung bei den falschen Fans bedankten … also jetzt mal richtig. Vielen Dank an die Chemiker aus Genthin für die wundervolle und einzigartige Unterstützung, an die wir uns gut gewöhnen können.
Die Marx Brothers alias Floor Fighters Chemnitz wollten uns für 45 Minuten auf Platz 5 bugsieren, da sie wohl gegen die Raben ein lockeres zweistelliges Trainingsspielergebnis erreicht hätten. Die feige Rabenmannschaft versteckt sich am Tourismusmagnet mit dem Ring des Bischofs im Käfig. Die schwarzen Biester nehmen lieber eine 0 zu 0 Niederlage (?) in Kauf, als dreistellig zu verlieren.
Jetzt spielte der Partisanennachwuchs gegen ihre Lehrermeister. Im 1. Drittel waren wir mit den Gedanken noch auf der B95, doch zum Glück sind wir noch vollständig geworden. Gut, gegen die Bübchen wäre auch ein Mann weniger kein Problem gewesen, doch der UHB zeigt sich in dieser Situation überhaupt nicht flexibel. Wir ließen ein 1 zu 2 im 1. Drittel über uns ergehen. Dann machten unsere 5 Fans wieder auf sich aufmerksam. Jedoch nur mit einem Bruchteil von der gewohnten Unterstützung, da sie anschließend noch ein Spiel gegen die Heimmannschaft vor sich hatten. In der 41. min stand es 2 zu 11 gegen uns. In den folgenden 11 verbesserten wir das Gesamtresultat um 4 zu 3, da die Betriebssportgemeinschaft unseren Gegnerbuben einen ordentlichen Einlauf mit anschließender Spülung machten. Die Hofnarren wussten sich in unserer Sturm- und Drangzeit nur mit einer Auszeit zu helfen. In der Minute 49:52 wurde dem unsicheren Treiben der schleifenden Zungen ein Ende bereitet. Nur noch ein einziger Partisanenrivale schaffte es mit letztem Atemzug Axel und David „Auszeit“ ins Ohr zu hauchen. Die Zeit nutzten wir, um mal wieder richtig rumzutollen. So blieben wir warm und schon wieder lag eine Kuller im Kasten. Nicht in Unserem!!! Ein Partisan nutzte das Trainingsspiel gegen Benjamin, Sylvio und Co, um sich in der Spielerstatistik auf Platz 4 zu schieben.
Geiler Mann des Spieltages war die komplette Partisanenmannschaft.
Genthin hatte im abschließenden Spiel ein Einsehen mit der Austragungsmannschaft der Floor Figthers. Nach einen 0 zu 2 Rückstand ließen sie sich noch zu einem Unentschieden hinreißen. Es wäre für Chemnitz sehr deprimierend gewesen, wenn das 1. Spiel am Grünen Tisch positiv entschieden wird und das 2. Spiel geht dann spielerisch verloren. Traurig fanden wir, dass die Heimmannschaft das wunderbare exklusive Catering nur für die 1. Mannschaft ausrichtet. Hier sollte mal das Präsidium eine andere Lösung finden. Vielen Dank im Voraus.
Nächster Spieltag ist am 3. Adventssamstag (16/12.) in Magdeburg.
DIE RABEN
15. November, 2006
Schon früher erkannte Alfred Hitchcock, dass es mit der Vögelei nicht so einfach ist. Erst etliche Jahre später bemerkten es unsere Tabellennachbarn aus der Einöde Anhalts. In den Kinderschuhen der Regionalliga spielten wir noch gegen die Ravens der Ornithologen, die sich heute nur noch ganz einfach und sachlich Unihockey Merseburg e. V. Es ist dabei für die Kundigen der Szene zu erkennen, dass es sich hier um eingetragene Vögel handelt.
Das erste Spiel hatten wir gegen die Brüder aus Karl – Marx – Stadt, unter der meisterhaften Unterstützung der Jünger Martin Luthers. Dafür schon mal herzlichsten Dank.
Kenner der Liga erinnern sich sicher noch an den letztjährigen großen Sieg der Partisanen gegen die bärtigen Jungspunde. Also wollten wir diesmal Gnade walten lassen. So beantworteten wir ihr 1. Tor – logisch – mit dem 1 zu 1. Dann gaben wir unsere Rivalen die lange Leine, damit ihr Selbstbewusstsein nicht zu sehr litt. Doch unsere magere Besetzung ohne Auswechsler machte sich natürlich irgendwann bemerkbar. Da die Partisanen Fans von der Magdeburger Zuschauertribüne voll hinter uns standen, wollten wir natürlich etwas bieten. Ein feines Spiel fürs Auge folgte. Bei so einem Spiel gibt es aber auch eine Kehrseite. Wer nur schön spielt, verpasst natürlich die eine oder andere Chance, doch das ist ja unser Markenzeichen, was jeder kennt, schätzt und liebt, der uns je hat spielen sehen. Zum Schluss stand es 3 zu 21. Respekt und Dankeschön an alle Partisanen, die trotz der hohen Differenz bis zum Schluss um jede einzelne Kugel kämpften.
Im zweiten Spiel des Tages wurden die Raben einmal richtig durchgewaschen und daraus wurde ein 2 zu 16 gegen die eingetragenen Vögel. Im abschließenden uninteressanten Spiel war unser Fanclub „Reformation“ gegen unseren Nachwuchs mit 2 zu 5 unterlegen.
Geiler Mann des Spieltages war wie schon so oft: Goalie Daniii. Mehr Informationen zu dem Helden findet Ihr auf unserer Seite bei „Spezial“.
915, 916, 921, 922
7. November, 2006
Ein Ausflug in die 2. Bundesliga. Schauen wir mal, was unsere alten Rivalen so treiben.
Silber und Co. versteckten sich recht geschickt als USV Halle II und führen doch sehr souverän die Liga vor 9 weiteren Gurkentruppen an. In Dresden werden jetzt lustige Tiernamen vergeben. Nahe der polnischen Grenze gab es wohl eine Inspiration aus MTL (dem Muldentalkreis), denn stachelig waren sie wirklich nicht. Die anderen Tierchen aus der Nähe von Rotta und am Wasser gelegen, führten auch mal 5 zu 1 gegen uns. Wir waren dann auch gnädig und ließen ihnen zur Belohnung einen Punkt. Wir verlassen jetzt mal die oberen Gefilde und gehen zur ROTEN LATERNE. Die ist in diesem Fall gelb und piept. Herzlich Willkommen im Reich der Kücken. Zur Erinnerung an die Concorden von der Roßtrappe. Für die Kenner der Geschichte - auch der arme Bodo sprang ins Leere. Was lernt das Kanonenfutter der Liga aus der Geschicht´- überschätz Dich nicht. Wir freuen uns schon darauf, Euch ab Herbst 2007 eine Liga tiefer begrüßen zu können.
Zurück zur Liga der Giganten:
OVSR spielte gegen die Reformationsbrötchen. Im 2. Drittel kamen wir in die Turnhalle und da lag der Ornithologen Verband Schwarzer Rabe schon aussichtslos mit 6 Toren hinten. Da in MD Tag der offenen Reformationsbrötchen war, konnten noch 5 schwarze Briefraben losgeschickt werden und 2 haben es versemmelt.
Achso, auch wir haben noch gespielt. Wir entschieden uns in einer Mannschaftssitzung für den Bummelzug, da wir dieses Mal auf Anhalter und Brandenburger verzichten wollten. In den alten Tatrazügen erreichten wir dann romantischen Stadtteil Neustädter See. Schon die Steppkehosen bis zur Niete voll, wollten sie uns den Eintritt verwehren.
Wir hatten die Qual der Wahl. Der Luxus von 9 Feldspielern brachte unsere ganze Taktik durcheinander. Es war ein Spiel der Strafminuten. Respekt an die Nordlichter der Pfeifen, deren Lunge nie müde wurde. Das wichtige Zeitstrafenspiel gewannen wir dann ganz souverän mit 4 zu 2. Das Spiel war sehr umkämpft. Wir mussten tief in die Trickkiste greifen, um den Platz als Sieger zu verlassen. Wir spielten auf dem Boden, mit der Hand, reklamierten und wiederholten die Vergehen. Kurz gesagt: 915, 916, 921 und 922. All das zeigt unseren unbändigen Einsatz, was uns zum 1 zu 1 im 1. Drittel führte. Die gewaschenen Bübchen rannten uns gegen Ende des Spieles davon. Wir müssen auch in den Spiegel schauen und unserem reifen Alter Tribut zollen. Zwei zu acht.
Originial Partisantaktische Spielhinweise unter : Dirks Kaffeklatsch